Unsicherheit endet nicht an der Bürotür.
Wenn Unsicherheit, Druck und Spannungen dauerhaft mitwirken, beeinflusst das Zusammenarbeit, Lernen und Entwicklung. Vertrauen wird fragiler, Konflikte nehmen zu und Lern- oder Veränderungsprozesse verlieren an Tiefe und Nachhaltigkeit. Menschen ziehen sich zurück oder kündigen, Fach- und Führungskräfte erschöpfen schneller und Projekte geraten ins Stocken.
Sie entsteht dort, wo Menschen Sicherheit, Würde und Selbstwirksamkeit erfahren. Statt Veränderung erzwingen zu wollen, geht es darum, Bedingungen zu schaffen, unter denen Lernen, Reflexion und Entwicklung überhaupt möglich werden.
Unter Druck, bei Unsicherheit oder Konflikten reagieren Menschen selten rational. Stress und emotionale Aktivierung beeinflussen, wie wir denken, kommunizieren und miteinander umgehen. Gerade in solchen Situationen verlieren Menschen oft den Zugang zu Fähigkeiten, die für Zusammenarbeit und Entwicklung entscheidend wären: Zuhören, Offenheit, Perspektivwechsel oder klares Denken. Das ist kein persönliches Versagen, sondern eine nachvollziehbare Reaktion unseres Nervensystems.
Deshalb entsteht echte Veränderung nicht allein durch Wissen oder Haltung, sondern dort, wo Menschen sich auch in Momenten von Spannung sicher genug fühlen, um sich ehrlich einzubringen, unterschiedliche Perspektiven zu verhandeln und selbstwirksam zu bleiben. Dafür braucht es Räume für Konflikt, Irritation, Verantwortung und Lernen – frei von Beschämung, Angst oder Machtdemonstrationen. Das Ziel ist dabei nicht die Abwesenheit von Konflikten, sondern Lern- und Arbeitsräume, in denen Menschen trotz Unsicherheit offen, reflektiert und gemeinsam handlungsfähig bleiben können.
Was Menschen belastet, hat dabei oft viele Ursachen: Zeit- und Leistungsdruck, gesellschaftliche Spannungen, Konflikte in Gruppen, Erfahrungen von Ausschluss oder Scham sowie widersprüchliche Anforderungen in Lern- und Veränderungsprozessen.
In meiner Arbeit verbinde ich gesellschaftskritische Reflexion mit einem Verständnis für Nervensysteme, Gruppendynamiken und organisationale Strukturen. Ich arbeite macht- und diskriminierungskritisch sowie trauma- und nervensysteminformiert – mit dem Ziel, mehr psychologische Sicherheit, Reflexionsfähigkeit und Handlungsspielraum in Lern-, Arbeits- und Veränderungsprozessen zu ermöglichen.
Mein Weg zu dieser Arbeit ist tief mit meiner eigenen Lebensgeschichte verwoben.
Als Schwarze Frau und Erstakademikerin habe ich früh erfahren, wie sich gesellschaftliche Machtstrukturen und Vorurteile auf das eigene Leben auswirken – und wie herausfordernd es ist, Räume zu finden, in denen man wirklich gesehen und gehört wird. Diese Erfahrungen haben mich geprägt und mir gezeigt, wie wichtig es ist, nicht nur über soziale Gerechtigkeit zu sprechen, sondern aktiv Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven und Stimmen wertgeschätzt werden.
Mein Studium der Politikwissenschaft und Friedens-/ Konfliktforschung hat meinen Blick dafür geschärft, wie gesellschaftliche Ungleichheiten auf struktureller Ebene funktionieren – und wie sehr das auch Organisationen und ihre Mitglieder beeinflusst. Ich wollte verstehen, wie echte Veränderung gelingen kann – und zwar nicht nur theoretisch, sondern praktisch, erfahrbar, lebendig.
Deshalb habe ich mich zusätzlich in systemischem Coaching, Achtsamkeit und traumasensibler Prozessbegleitung weitergebildet und tue es weiterhin. Ich verbinde all diese Zugänge mit meiner eigenen Geschichte und meinem politischen Bewusstsein. Mein Antrieb entspringt meiner Überzeugung: Jede*r trägt das Potenzial in sich, Veränderung zu ermöglichen – auch in Organisationen, die sich unter großem Druck und angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen behaupten müssen.
Mein „Warum“ ist klar:
Ich möchte Menschen und Teams dabei unterstützen, Räume zu schaffen, in denen sich alle sicher, gesehen und wirksam fühlen können. Für mich sind psychologische Sicherheit, Verbundenheit und wertebasiertes Handeln keine „weichen Themen“, sondern die Grundlage für nachhaltigen Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung.
Berufserfahrung
• seit 2023: Freiberufliche Beraterin & Trainerin zu Teamentwicklung, Organisationskultur und Diskriminierungskritik
• 2021-2023: Nebenberuflich selbständige Tätigkeit als Beraterin & Trainerin rund um Diversity | DEIB, Anti-Rassismus, Empowerment und psychologische Sicherheit
• 2021-2023: Zuständig für die Durchführung und Begleitung der Angebote zu Weiterbildung und Empowerment im Diversity-Management der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
• 2017-2021: Projektmanagerin im Bereich Internationale Verständigung der Stiftung Mercator und betreut mit der Entwicklung, Steuerung und Evaluation von rund 20 sowie der Leitung eines Programms für Change Maker aus der Türkei und EU-Mitgliedsländern
• 2010-2017: Praktika & Tätigkeiten als studentische Hilfskraft im Bereich Friedens- und Konfliktforschung; 1-jähriger Auslandsaufenthalt in der Türkei inkl. Tätigkeiten in der Gastronomie und als Deutsch- / Englischlehrerin; Ehrenamt in der Unterstützung geflüchteter Menschen
• 2007 – 2010: Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel sowie Tätigkeit im Vertrieb der J. Knittel GmbH
Ausbildungen
• Somatic Experiencing i.A. (UTA Akademie)
• Systemisches Coaching (InKonstellation)
• Achtsamkeits- & Meditationslehrerin (Tajet Garden)
• MA. Friedens- und Konfliktforschung (Goethe-Universität Frankfurt)
• BA. Politikwissenschaft (TU Darmstadt)
• Kauffrau im Groß- und Außenhandel (J. Knittel GmbH)
Eine Auswahl an sonstigen Fortbildungen:
• Die Arbeit mit Teilpersönlichkeiten
• Design Thinking
• Resilienz und Traumasensibilität
• Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
• Konfliktlösung und Friedensförderung
• Seit meiner Selbständigkeit fühlt sich Steuererklärung manchmal an wie Gamification: Wer gewinnt diese Jahr – das Finanzamt oder ich?
• Drei Bücher, die mich immer wieder begleiten und inspirieren:
Maya Angelou – „I Know Why the Caged Bird Sings“, das mich daran erinnert, wie wichtig Stimme und Selbstermächtigung sind.
Viktor Frankl – „Trotzdem Ja zum Leben sagen“, ein Buch über die Kraft, selbst in schwierigen Zeiten Sinn zu finden.
Hermann Hesse – „Siddhartha“, das mich lehrt, wie wichtig der eigene Weg und das bewusste Leben sind.
• Ich sammle Wörter und Sprüche aus verschiedenen Sprachen – solche, deren Bedeutung mich besonders berührt oder amüsiert. Mein türkischer Lieblingsausdruck ist zum Beispiel „Kendine gel!“ – was so viel bedeutet wie „Komm zu dir selbst!“. Vielseitig anwendbar: bei irrationalem Verhalten, geistiger Abwesenheit oder im Konflikt.
• Ich liebe Geburtstage und feiere meinen eigenen meistens mehrfach: Vielleicht weil ich als Kind morgens mit Wunderkerzen und Geschenken am Bett geweckt wurde. Die Freude daran hat sich gehalten – auch für die Geburtstage von Menschen, die mir nahestehen.
• Achtsamkeit ist für mich keine Praxis, sondern eine Haltung. Deshalb bemühe ich mich darum, regelmäßig zu meditieren und so gut es geht im Moment zu leben. Wie alles im Leben läuft das mal besser, mal schlechter.
• Ich lerne gerade Surfskaten. Mit Ende 30 im Skatepark mit einem Durchschnittsalter von 15 zu üben, hinzufallen und trotzdem wieder aufzustehen, ist eine sehr gute Übung in Demut.
• Fernwanderungen sind meine Auszeit vom Alltag und erinnern mich daran, wie wenig es eigentlich braucht: gute Schuhe, Zeit, Natur und Gemeinschaft, mit der das Erlebte dann geteilt werden kann.
• Podcasts sind meine Leidenschaft – ich habe aktuell 84 abonniert, von gesellschaftspolitischen Themen bis zu persönlichen Geschichten. Leider ist meine Fähigkeit darin zu versinken größer als meine Fähigkeit alles Gelernte tatsächlich umzusetzen.
• Sprachnachrichten sind bei meinen Freund*innen und mir ein eigenes Genre. Zweistellige Minutenlängen sind keine Seltenheit. Oder wie Goethe sagen würde: „Ich schreibe dir einen langen Brief, weil ich keine Zeit habe, einen kurzen zu schreiben.“
• Was in meinem Kühlschrank niemals fehlen darf: Ketchup 🙂
Mein Weg zu dieser Arbeit ist tief mit meiner eigenen Lebensgeschichte verwoben.
Als Schwarze Frau und Erstakademikerin habe ich früh erfahren, wie sich gesellschaftliche Machtstrukturen und Vorurteile auf das eigene Leben auswirken – und wie herausfordernd es ist, Räume zu finden, in denen man wirklich gesehen und gehört wird. Diese Erfahrungen haben mich geprägt und mir gezeigt, wie wichtig es ist, nicht nur über soziale Gerechtigkeit zu sprechen, sondern aktiv Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Perspektiven und Stimmen wertgeschätzt werden.
Mein Studium der Politikwissenschaft und Friedens-/ Konfliktforschung hat meinen Blick dafür geschärft, wie gesellschaftliche Ungleichheiten auf struktureller Ebene funktionieren – und wie sehr das auch Organisationen und ihre Mitglieder beeinflusst. Ich wollte verstehen, wie echte Veränderung gelingen kann – und zwar nicht nur theoretisch, sondern praktisch, erfahrbar, lebendig.
Deshalb habe ich mich zusätzlich in systemischem Coaching, Achtsamkeit und traumasensibler Prozessbegleitung weitergebildet und tue es weiterhin. Ich verbinde all diese Zugänge mit meiner eigenen Geschichte und meinem politischen Bewusstsein. Mein Antrieb entspringt meiner Überzeugung: Jede*r trägt das Potenzial in sich, Veränderung zu ermöglichen – auch in Organisationen, die sich unter großem Druck und angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen behaupten müssen.
Mein „Warum“ ist klar:
Ich möchte Menschen und Teams dabei unterstützen, Räume zu schaffen, in denen sich alle sicher, gesehen und wirksam fühlen können. Für mich sind psychologische Sicherheit, Verbundenheit und wertebasiertes Handeln keine „weichen Themen“, sondern die Grundlage für nachhaltigen Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung.
Berufserfahrung
• seit 2023: freiberufliche Beraterin & Trainerin zu Teamentwicklung, Organisationskultur und Diskriminierungskritik
• 2021-2023: Nebenberufliche selbständige Tätigkeit als Beraterin & Trainerin rund um Diversity | DEIB, Anti-Rassismus, Empowerment und psychologische Sicherheit
• 2021-2023: Zuständig für die Durchführung und Begleitung der Angebote zu Weiterbildung und Empowerment im Diversity-Management der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
• 2017-2021: Projektmanagerin im Bereich Internationale Verständigung der Stiftung Mercator und betreut mit der Entwicklung, Steuerung und Evaluation von rund 20 sowie der Leitung eines Programms für Change Maker aus der Türkei und EU-Mitgliedsländern
• 2010-2017: Praktika & Tätigkeiten als studentische Hilfskraft im Bereich Friedens- und Konfliktforschung; 1-jähriger Auslandsaufenthalt in der Türkei inkl. Tätigkeiten in der Gastronomie und als Deutsch- / Englischlehrerin; Ehrenamt in der Unterstützung geflüchteter Menschen
• 2007 - 2010: Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel sowie Tätigkeit im Vertrieb der J. Knittel GmbH
Ausbildung
• Somatic Experiencing i.A. (UTA Akademie)
• Systemisches Coaching (InKonstellation)
• Achtsamkeits- & Meditationslehrerin (Tajet Garden)
• MA. Friedens- und Konfliktforschung (Goethe-Universität Frankfurt)
• BA. Politikwissenschaft (TU Darmstadt)
• Kauffrau im Groß- und Außenhandel (J. Knittel GmbH)
Eine Auswahl an sonstigen Fortbildungen:
• Die Arbeit mit Teilpersönlichkeiten
• Design Thinking
• Resilienz und Traumasensibilität
• Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
• Konfliktlösung und Friedensförderung
• Seit meiner Selbständigkeit fühlt sich Steuererklärung manchmal an wie Gamification: Wer gewinnt diese Jahr - das Finanzamt oder ich?
• Drei Bücher, die mich immer wieder begleiten und inspirieren:
Maya Angelou – „I Know Why the Caged Bird Sings“, das mich daran erinnert, wie wichtig Stimme und Selbstermächtigung sind.
Viktor Frankl – „Trotzdem Ja zum Leben sagen“, ein Buch über die Kraft, selbst in schwierigen Zeiten Sinn zu finden.
Hermann Hesse – „Siddhartha“, das mich lehrt, wie wichtig der eigene Weg und das bewusste Leben sind.
• Ich sammle Wörter und Sprüche aus verschiedenen Sprachen – solche, deren Bedeutung mich besonders berührt oder amüsiert. Mein türkischer Lieblingsausdruck ist zum Beispiel „Kendine gel!“ – was so viel bedeutet wie „Komm zu dir selbst!“. Vielseitig anwendbar: bei irrationalem Verhalten, geistiger Abwesenheit oder im Konflikt.
• Ich liebe Geburtstage und feiere meinen eigenen meistens mehrfach: Vielleicht weil ich als Kind morgens mit Wunderkerzen und Geschenken am Bett geweckt wurde. Die Freude daran hat sich gehalten - auch für die Geburtstage von Menschen, die mir nahestehen.
• Achtsamkeit ist für mich keine Praxis, sondern eine Haltung. Deshalb bemühe ich mich darum, regelmäßig zu meditieren und so gut es geht im Moment zu leben. Wie alles im Leben läuft das mal besser, mal schlechter.
• Ich lerne gerade Surfskaten. Mit Ende 30 im Skatepark mit einem Durchschnittsalter von 15 zu üben, hinzufallen und trotzdem wieder aufzustehen, ist eine sehr gute Übung in Demut.
• Fernwanderungen sind meine Auszeit vom Alltag und erinnern mich daran, wie wenig es eigentlich braucht: gute Schuhe, Zeit, Natur und Gemeinschaft, mit der das Erlebte dann geteilt werden kann.
• Podcasts sind meine Leidenschaft – ich habe aktuell 84 abonniert, von gesellschaftspolitischen Themen bis zu persönlichen Geschichten. Leider ist meine Fähigkeit darin zu versinken größer als meine Fähigkeit alles Gelernte tatsächlich umzusetzen.
• Sprachnachrichten sind bei meinen Freund*innen und mir ein eigenes Genre. Zweistellige Minutenlängen sind keine Seltenheit. Oder wie Goethe sagen würde: "Ich schreibe dir einen langen Brief, weil ich keine Zeit habe, einen kurzen zu schreiben."
• Was in meinem Kühlschrank niemals fehlen darf: Ketchup 🙂